Heidelehrpfad Kahler Asten

Der Lehrpfad ist auch Teil des Rothaarsteigs

Okay: Bei Nebel den bekanntesten Gipfel des Sauerlandes zu besuchen, ist nicht so clever. Da die Sicht auf dem 841,9 Meter hohen Kahlen Asten aber häufiger schlecht sein dürfte, haben sich die Mitarbeiter des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe etwas einfallen lassen. Neben dem 2008 eröffneten Naturkundemuseum im markanten Astenturm erschufen sie den knapp zwei Kilometer langen Heide-Lehrpfad. Heide im Sauerland? Richtig gelesen: Hier und auch im benachbarten Niedersfeld haben sich die einzigen Hochheideflächen des Sauerlandes erhalten. Einst – so lässt sich den Schautafeln der insgesamt 25 Infostationen entnehmen – war die gesamte Region Heideland.
Der Lehrpfad führt als Rundweg durch die etwa 36 Hektar große Asten-Hochheide und erschließt dem Wanderer nebenbei das gesamte Gipfelplateau. Auf halber Stecke liegt die Quelle der Lenne, ein Nebenfluss und wichtigster Zustrom der Ruhr. Kurz hinter der bereits 1918 erbauten Wetterwarte des Deutschen Wetterdienstes erreichen wir wieder den großen Besucherparkplatz direkt am Gipfel. Dort liegt auch der begehbare Astenturm mit Aussichtsplattform, dem erwähnten Naturkundemuseum und dem nicht nur für durchgefrorene Wanderer wirklich empfehlenswerten Berggasthof. Neben modern behaglicher Atmosphäre und freundlichem Service bot das Café-Restaurant sogar eine Kinderkarte samt Malstiften und Überraschungsbox.

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Ab in die Schlucht

Im romantischen Helletal

Mitten durch die sauerländische Kleinstadt Winterberg verläuft eine gewaltige, über 120 Meter liefe Mittelgebirgsklamm, die sogenannte Schlucht. Umrahmt von schroffen Felswänden, steilen Wegen und Holzbrücken sowie idyllischen Wasserfällen fließt hier die in unmittelbarer Nähe entsprungene Helle. Der letztlich in die Weser fließende Bach gibt der Schlucht den Namen Helletal und speist einen kleinen Angelteich mit dem großen Namen „Bodensee“. Da das zerklüftete Tal wie ein Urwald sich selbst überlassen ist, strotzt es vor  üppiger Vegetation – ein bizarrer kleiner Regenwald mitten in Deutschland.

Wir nutzten den Einstieg an der Hochsauerland Höhenstraße Richtung Elkeringhausen – weitere Zugänge liegen am Bahnhof und am Kurplatz – und folgen ein Stück dem hier verlaufenden Rothaarsteig sowie dem Winterberger Schluchten- und Brückenpfad. Dort umrunden wir den Bodensee und verlassen die Schlucht schließlich am Kurpark. Eine mit rund vier Kilometern kurze, kindertaugliche Runde, die man wegen des Höhenunterschieds von 120 Metern aber durchaus in den Waden spürt. Wer die Schlucht ohne GPS-Unterstützung erkunden möchte, sollte sich beim Einstieg in das verwirrende Wegenetz ein Foto des Schaubildes machen.

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Ranger auf dem Rothaarsteig

Kleine Borkenkäferkunde

Die Herbstferien lockten uns dieses Jahr nach Winterberg ins Hochsauerland. Dort machten wir unsere ersten Gehversuche auf dem Rothaarsteig. Informationen aus erster Hand gab es von Norbert Hoffmann, einem der sechs Ranger, die ganzjährig auf dem 154 Kilometer langen Fernwanderweg zwischen dem westfälischen Brilon und Dillenburg in Hessen unterwegs sind. Auf einer fünf Kilometer langen Runde um den Ruhrkopf – dort entspringt die Ruhr – gab es tolle Infos und persönliche Anekdoten zum Rothaarsteig sowie den umliegenden Gipfeln und Tälern wie dem Kahlen Asten und dem klimatisch interessanten Vogelschutzgebiet Medebacher Bucht. Auch für kleine Kinder ist so ein Ausflug eine tolle Sache. Hoffmann gab den Jüngsten zum Beispiel anschauliche Tipps zur Baumbestimmung („Fichte sticht, Tanne nicht“) und brachte ihnen spielerisch die stressige Nahrungs-Suche des Eichhörnchens näher. Wandergruppen können die Ranger übrigens direkt über die Webseite des Rothaarsteigs (siehe unten) buchen. Je nach Abschnitt sind dann Norbert Hoffmann oder einer seiner Kollegen zuständig.

www.rothaarsteig.de

Blockland-Radtour in Bremen

Im Blockland an der Wümme

Vielen Bremern ist sie der liebste Wochenendausflug – und auch für mich als Ehemaligen noch immer eine der schönsten Radtouren Norddeutschlands. Die Blockland-Runde zwischen Bremen und Lilienthal. Ausgehend vom Ausflugslokal „Haus am Walde“ geht es durch die Wümmewiesen bis zum Kuhsiel an der Wümme. Von dort folgen wir der Blocklandstraße, die wiederum schlangenförmig der Wümme folgt. Vorsicht vor den rücksichtslosen Rennradkolonnen, die hier besonders an Wochenende vermehrt aufkreuzen. Schon nach kurzer Strecke erreichen wir Gartelmanns Gasthof, wo traditionell eine Portion Knipp oder Brathering mit Bratkartoffeln verputzt wird. Kurz hinter dem Gasthof wartet der Biohof Kemena, der wegen seiner selbstgemachten Eissorten ein beliebtes Ausflugsziel darstellt.

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Märchenwanderweg im Kleckerwald

Hofcafé im alten Kornspeicher

Immer wieder zauberhaft: Der Märchenwanderweg bei Jesteburg führt auf einer rund drei Kilometer langen Runde durch den verwunschenen Kleckerwald. Dort warten 15 interaktive Mitmachstationen auf Kinder. Ausgehend vom Forstbetrieb Lohof erzählen die unterwegs verteilten Holzfiguren das Abenteuer der Elfe Pinki, des Zwergen Zipfel und des Kobolds Keril. Die drei Freunde wollen für ihr Dorf einen neuen Zauberstab beschaffen, nachdem ein mysteriöser Zauberer namens „Der Trickser“ das Original zerstört hat. Kinder vergessen in diesem zauberhaften Wald natürlich völlig, dass sie „spazieren gehen“. Wer das Abenteuer noch intensiver gestalten will, stattet sich beim Start- und Endpunkt im urigen Hofcafé (Bild) mit dem dazugehörigen Buch (15 Euro) und Holz-Zauberstäben (1,50 Euro) aus. Das Märchen vom Trickser wurde übrigens im Rahmen eines Lions Club-Projekts von einer Schulklasse aus Neu Wulmstorf entwickelt.

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Five Summit Walk Nordheide

Auf dem Wilseder Berg

Die Heideblüte erleben? Das lässt sich von August bis Oktober mit der 20 Kilometer langen Wanderung „Five Summit Walk“ verbinden. Unter der Führung von Heide-Ranger Jan Brockmann „erklimmen“ die Teilnehmer alle fünf „Gipfel“ im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Termine und Buchung auf der Webseite der Lüneburger Heide.

Zum Angebot

Freie Sicht am Totengrund

Der Totengrund bei Wilsede

Dieser herrliche Anblick könnte bald der Vergangenheit angehören. Denn ausgerechnet hier – in Sichtweite des Totengrundes in der Lüneburger Heide – sollen sieben, bis zu 185 Meter hohe Windkraftanlagen errichtet werden. Wer für den Erhalt dieses einmaligen Landschaftsbildes im ältesten Naturschutzgebiet Deutschlands eintreten möchte, kann dies im Rahmen einer Online Petition auf der Totengrund-Webseite tun.

Das Foto entstand übrigens hier bei einer Kurzwanderung von Oberhaverbeck über den Steingrund und den Hermann-Löns-Weg.

www.totengrund-wilsede.de

Wanderpass Bispingen

Stempelstation Drögenberg

Ob Wilseder Berg, Borsteler Kuhlen oder Totengrund: Die meisten Landschaftsattraktionen der Lüneburger Heide liegen auf dem Gebiet der Gemeinde Bispingen. Der Touristik-Verein des urigen Heideörtchens vertreibt daher zu Recht einen eigenen Wanderpass mit insgesamt 21 Stempelstellen an besonders schönen Ausflugszielen. Seit heute stempeln wir mit!

Tipp: Der Pass ist für 1,50 Euro im Bispinger Touristik-Büro erhältlich. Dort bekommt man auch eine passende Wanderkarte, in der die Stempelhäuschen eingezeichnet sind.

Homepage Bispingen Touristik

Venedig, ein Traum

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Bongiorno. Wir waren in den, naja, „Flittertagen“ in Venedig. Dass es traumhaft schön war, ist eigentlich überflüssig zu sagen. Wir tun’s trotzdem und legen auf die Trilliarde Rialtobrückenfotos sogar noch eins oben drauf. Zu den Fotos