Hermann-Löns-Weg

Heidschnucken am Totengrund

 

Auf den Spuren des Heidedichters: Der Hermann-Löns-Weg bei Wilsede erschließt dem Wanderer einige der schönsten Aussichtspunkte im Naturpark Lüneburger Heide. Beginnend vom Wanderparkplatz Oberhaverbeck geht es zunächst in Richtung Wilsede, dann kurz hinter dem Ortsausgang zum Steingrund. Dort verläuft der Hermann-Löns-Weg, der sich zunächst um den Steingrund und dann über den Holzberg um den fantastischen Totengrund schlängelt. Wer die Tour abkürzen will, biegt vorher in den Professor-Thomsen-Weg ein und gelangt dann direkt zum südlichen Aussichtspunkt am Totengrund. Von hier aus sind es nur ein paar hundert Meter bis Wilsede, wo sich der Wanderer am schnellsten in der Milchhalle stärkt. Wer ausgiebiger einkehren und besonders schön sitzen möchte, dem sei Wittöfts Gästehaus etwas abseits der Strecke empfohlen. Zurück nach Oberhaverbeck folgt man entweder den Kutschen an der rund vier Kilometer langen Straße oder macht wie in meinem Fall gleich einen Schlenker über den Wilseder Berg und das Heidetal. Damit endet die Rundtour nach genau 14 Kilometern. In Oberhaverbeck warten diverse Einkehrmöglichkeiten, wie Bockelmanns Hof oder das kleine Café direkt am Parkplatz.

Bilder und Strecke (GPX-Download) 

Märchenwanderweg

Hofcafé im alten Kornspeicher

Immer wieder zauberhaft: Der Märchenwanderweg bei Jesteburg führt auf einer rund drei Kilometer langen Runde durch den verwunschenen Kleckerwald. Dort warten 15 interaktive Mitmachstationen auf Kinder. Ausgehend vom Forstbetrieb Lohof erzählen die unterwegs verteilten Holzfiguren das Abenteuer der Elfe Pinki, des Zwergen Zipfel und des Kobolds Keril. Die drei Freunde wollen für ihr Dorf einen neuen Zauberstab beschaffen, nachdem ein mysteriöser Zauberer namens „Der Trickser“ das Original zerstört hat. Kinder vergessen in diesem zauberhaften Wald natürlich völlig, dass sie „spazieren gehen“. Wer das Abenteuer noch intensiver gestalten will, stattet sich beim Start- und Endpunkt im urigen Hofcafé (Bild) mit dem dazugehörigen Buch (15 Euro) und Holz-Zauberstäben (1,50 Euro) aus. Das Märchen vom Trickser wurde übrigens im Rahmen eines Lions Club-Projekts von einer Schulklasse aus Neu Wulmstorf entwickelt.

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Five Summit Walk

Auf dem Wilseder Berg

Die Heideblüte erleben? Das lässt sich von August bis Oktober mit der 20 Kilometer langen Wanderung „Five Summit Walk“ verbinden. Unter der Führung von Heide-Ranger Jan Brockmann „erklimmen“ die Teilnehmer alle fünf „Gipfel“ im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Termine und Buchung auf der Webseite der Lüneburger Heide.

Zum Angebot

Freie Sicht am Totengrund

Der Totengrund bei Wilsede


Dieser herrliche Anblick könnte bald der Vergangenheit angehören. Denn ausgerechnet hier – in Sichtweite des Totengrundes in der Lüneburger Heide – sollen sieben, bis zu 185 Meter hohe Windkraftanlagen errichtet werden. Wer für den Erhalt dieses einmaligen Landschaftsbildes im ältesten Naturschutzgebiet Deutschlands eintreten möchte, kann dies im Rahmen einer Online Petition auf der Totengrund-Webseite tun.

Das Foto entstand übrigens hier bei einer Kurzwanderung von Oberhaverbeck über den Steingrund und den Hermann-Löns-Weg.

www.totengrund-wilsede.de

Harz vier

Der Silberteich bei Braunlage


Während unserer diesjährigen Harzwoche über Ostern in Braunlage waren wir zu viert unterwegs und kreuzten dabei mehrfach meine Hexenstieg-Brockenumgehung von 2008. Höhepunkte waren der Abstieg vom verschneiten Wurmberg, der leicht verregnete Marsch zur – dafür umso gemütlicheren – Wandergaststätte Rinderstall in St. Andreasberg und der etwa 10 Kilometer lange Ausflug zum schönen Silberteich (siehe Bild), welcher zum Unesco-geschützten Oberharzer Wasserregal zählt.  Unser Weg führte auch entlang des recht neuen Naturmythenpfades, der in dieser Gegend auf jeden Fall zum Pflichtprogramm für Wanderer gehört. Allen Höhlenfans sei zudem ein Besuch der wunderbaren Einhornhöhle sowie der Steinkirche bei Scharzfeld empfohlen. Übrigens: Die gesamte Familie teilt jetzt das Stempelsammelfieber zur Harzer Wandernadel.

Homepage Harzer Wandernadel

Wanderpass Bispingen

Stempelstation Drögenberg


Ob Wilseder Berg, Borsteler Kuhlen oder Totengrund: Die meisten Landschaftsattraktionen der Lüneburger Heide liegen auf dem Gebiet der Gemeinde Bispingen. Der Touristik-Verein des urigen Heideörtchens vertreibt daher zu Recht einen eigenen Wanderpass mit insgesamt 21 Stempelstellen an besonders schönen Ausflugszielen. Seit heute stempeln wir mit!

Tipp: Der Pass ist für 1,50 Euro im Bispinger Touristik-Büro erhältlich. Dort bekommt man auch eine passende Wanderkarte, in der die Stempelhäuschen eingezeichnet sind.

Homepage Bispingen Touristik